Aspirin – Nicht als Schmerzmittel, sondern eher als Prophylaxe bei Herzinfarkt oder Schlaganfall geeignet

aspirineAspirin oder Acetylsalicylsäure (ASS) ist ein Medikament, das genau wie Paracetamol schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt. Außerdem wirkt Aspirin – genau wie Ibuprofen – auch entzündungshemmend. Allerdings können bei Aspirin leider sämtliche Nebenwirkungen auftreten, worunter beispielsweise Magen- und Darmbeschwerden und Blutungen. Aspirin wird aus dem Grunde eher bei Blutgerinnungsstörungen (als Thrombozytenaggregationshemmer) und als Prophylaxe für Herzinfarkte und Schlaganfälle und stets seltener als Schmerzmittel verabreicht.

Wie wirkt Aspirin?

Schmerzen werden durch chemische Stoffe verursacht, die bei der Beschädigung von Körperzellen freigesetzt werden. Die noch funktionierenden Zellen, die sich im beschädigten Gewebe befinden, produzieren die Zellteilung anregende Stoffe: Zytokine und Mitogene. Diese Stoffe wirken direkt auf die Nervenendigungen, die letztendlich dem Gehirn Signale übermitteln, die wiederum vom Gehirn als Schmerz interpretiert werden.

Prostaglandine gehören zu der Gruppe der Gewebshormone, die Schmerzen verschlimmern und Entzündungsreaktionen und Fieber auslösen. Cyclooxygenasen (COX) sind Enzyme, die eine wichtige Rolle bei der Produktion von Prostaglandin spielen. Aspirin hemmt die Wirkung von COX, wodurch sich weniger Prostaglandin bildet und die Schmerzen abnehmen. Bestimmte COX-Enzyme stimulieren jedoch nicht nur die Schmerzempfindung, sondern schützen auch die Magenschleimhaut. Aspirin wirkt also diesem Schutz entgegen und kann Magenbeschwerden und/oder Magenblutungen verursachen.

Bei welchen Symptomen nimmt man Aspirin ein?

Aspirin hat eine (unwiderrufliche) Wirkung auf die Blutplättchen und verhindert die Gerinnung derer. Aus dem Grunde wird Aspirin häufig bei Menschen verschrieben, die bereits einen Schlaganfall oder Herzinfarkt gehabt haben. Aspirin kann Magenbeschwerden und Magenblutungen hervorrufen. Als gewöhnliches Schmerzmittel und Mittel gegen Fieber wird in den meisten Fällen Paracetamol bevorzugt. Bei heftigeren Schmerzen und oder Entzündungen sollte man eher zu Iboprofen greifen, anstelle von Aspirin, da Iboprofen generell weniger Nebenwirkungen hat.

Wie nimmt man Aspirin ein?

Sollte man sich dazu entscheiden Aspirin anstelle von Paracetamol oder Iboprofen einnehmen zu wollen, so gestaltet sich die Einnahme sowie folgt:
Aspirin wirkt – abhängig von der Höhe der Dosis – 4 bis 8 Stunden. Hier folgt die empfohlene Menge und Einnahmevorschriften:
• Für Erwachsene gilt eine Dosis ab 500 bis 1000 Milligramm pro Einnahme
• Für Kinder ab 12 Jahren gilt eine Dosis von 500mg mit 100mg Acetylsalicylsäure
• Der Abstand zwischen den Einnahmen sollte mindestens 4 Stunden betragen
• Mindestdosis pro 24 Stunden: 4000 Milligramm

Was tun, wenn Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol nicht mehr helfen?

Sollte man beispielsweise besonders unter chronischen Schmerzen leiden, ist es meistens möglich, daß Aspirin, Paracetamol und Iboprofen nach längerer Einnahme ihre Wirkung verlieren. Wenden Sie sich in dem Fall an Ihren Arzt. Dieser kann Ihnen ein Rezept für Tramadol ausschreiben (Tramadol ist nicht rezeptfrei bei einer Drogerie oder gewöhnlichen Apotheke erhältlich). Tramadol ist ein stärkeres Schmerzmittel, welches möglicherweise eher die Schmerzen beheben kann als die regulären Schmerzmittel. Allerdings ist es auch möglich, Tramadol online zu bestellen und das, ohne ein Rezept Ihres Arztes. Weitere Informationen darüber finden Sie hier. Tramadol bestellen.


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