Depression entgegenwirken – Wie beugt man Depressivität vor?

depressieDepressionen und Depressivität äußern sich in verschiedenen Formen. So unterscheiden wir:

  • ‘Gewöhnliche’ Depression oder auch unipolare Depression
  • Bipolare Depression oder auch manisch depressive Störung
  • Postnatale Depression
  • Winterdepression

In diesem Artikel setzen wir uns mit der `gewöhnlichen` Form der Depressivität auseinander. Eine Depression ist eine der am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen und nicht nur eine negative Auswirkung der Wohlfahrtsgesellschaft. Jährlich sind ungefähr vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen.

Die Symptome der Depressivität

Depressivität erkennt man meistens an (eine Kombination) der folgenden Symptome:

  • Verlust von Interesse an Dingen, die einem vorher interessiert haben.
  • Man verspürt eine grundsätzliche Antriebslosigkeit, ist energielos und fühlt sich erschöpft und müde.
  • Man entwickelt Minderwertigkeitskomplexe, man meint, man ist nichts wert.
  • Sich schlecht konzentrieren können.
  • Man ist ängstlich, reagiert empfindlich, fühlt sich bedrückt und kämpft ständig mit Heulattacken.
  • Man leidet unter Niedergeschlagenheit, einer gedrückten Stimmung, Stimmungsschwankungen und verbreitet Untergangsstimmung: Was wäre, wenn …
  • Man verliert den Bezug zur eigenen Umgebung und was um einen herum geschieht.
  • Schlaflosigkeit / stundenlanges Herumwälzen im Bett
  • Bei älteren Menschen können auch Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Konzentrationsprobleme als Anzeichen einer Depression auftreten.

Wie entsteht eine Depression?

Einer Depression können verschiedene Ursachen zugrunde liegen. In den meisten Fällen handelt es sich auch nicht um eine einzige Ursache, sondern um eine Reihe von Faktoren. Elemente, sowie Charaktereigenschaften, genetische Vererbung, physische Gesundheit, Medikamenteneinnahme, schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit und Stress spielen häufig eine Rolle bei depressiven Menschen.

Wie findet man seinen Weg aus der Depression?

Bei der Diagnose einer depressiven Störung und bei der Behebung einer Depression ist generell professionelle Hilfe erforderlich. Eine Depression kann leicht behoben werden. Am besten vereinbart man als erstes einen Termin beim eigenen Hausarzt. Sollte der Arzt die Diagnose Depression stellen, ist es sogar möglich, daß der Hausarzt selbst therapeutische Hilfe leisten kann. In komplizierteren Fällen wird man zu einem Spezialisten verwiesen. Gesprächstherapie in Kombination mit Medikamenten bietet häufig eine Lösung. Abhängig von der Art der Depression und der Persönlichkeit des Erkrankten, stellen folgende Therapien meistens eine Hilfestellung bei Depressionen dar:

  • Gesprächstherapie beim Psychologen oder Psychiater
  • Zusätzliche Psychotherapie
  • Antidepressiva (z.B. Prozac , Cipramil und Seroxat)
  • Lichttherapie
  • Elektrokrampftherapie (EKT) (auch Elektrokonvulsionstherapie genannt)
  • Lauftherapie
  • Wachtherapie oder Schlafentzugsbehandlung
  • Verschiedene Formen der Alternativmedizin

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